Merkmale und Pflege
Die Ölweide (Elaeagnus ebbingei), auch bekannt als Ebbinges Ölweide oder Herbst-Ölweide, ist ein immergrüner, sehr dekorativer Strauch, der ursprünglich aus Asien stammt. Er zeichnet sich durch einen dichten, runden und stark verzweigten Wuchs mit verholzten Zweigen und ovalen Blättern aus, die oberseits dunkelgrün und unterseits deutlich silbrig oder gräulich sind. Sein Laub bietet einen attraktiven Farbkontrast und sorgt das ganze Jahr über für ein ansprechendes Erscheinungsbild.
Mit mäßigem bis schnellem Wachstum erreicht sie eine Höhe von etwa 2 bis 4 Metern und bildet eine kompakte Krone, die einen Rückschnitt sehr gut verträgt. Im Herbst trägt sie kleine, weißliche, stark duftende Blüten, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken, aber ein reiches Aroma verströmen. Daraus entwickeln sich später kleine, rötliche oder silbrige Früchte. Dank ihrer Robustheit und des dichten Laubs ist sie als Hecke, Sichtschutz, Solitärpflanze, Windschutz und Strauch in Küsten- und Stadtgärten weit verbreitet.
Sie benötigt direkte Sonne oder Halbschatten, wobei helles Licht ein kompakteres Wachstum fördert. Sie gedeiht auf verschiedenen Bodentypen, selbst auf nährstoffarmen Böden, sofern diese gut durchlässig sind. Sie ist sehr tolerant gegenüber Wind, mäßiger Trockenheit, Luftverschmutzung und Salzgehalt und eignet sich daher besonders für Küstenregionen. In der Anwachsphase sollte regelmäßig gegossen werden, später jedoch reduziert, da sie nach dem Anwachsen Trockenperioden gut verträgt. Längere Staunässe ist zu vermeiden. Sie verträgt einen Rückschnitt sehr gut, der nach der Blüte oder im Frühjahr erfolgen kann, um ihre Größe zu kontrollieren und eine kompakte Form zu erhalten.

2,5/3L
5L
8/10L
20/25L


